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Bewerbe, Bewerbe, Bewerbe... Italien, Slowenien, Steiermark und Kroatien


Die erste Hitzeprüfung für vier unserer Masters-Athleten fand am 21. Juni 2026 in Gorizia (Italien) statt, als Gäste bei den Masters-Meisterschaften von Friaul. Kevin Laimer hatte seine Verbindungen genutzt und dadurch die Teilnahme ermöglicht. Unsere Werfer, Conny Malle, die auch noch den Hochsprung bestritt, und Heinrich Geiger waren fünf Stunden nonstop am Platz. Da hatten es die Läufer etwas besser, die sich "nur" zur Vorbereitung und zum Lauf am Platz aufhalten mussten. Nichtsdetsotrotz ereichten unsere Athletinnen und Athleten beste Ergebnisse. Aber es ging gleich weiter, da am 26. Juni die Österreichischen Schulmeisterschaften in Leibnitz stattfanden, Da waren wieder viele unserer Athleten zwar nicht als Teilnehmer, aber als Kampfrichter und Helfer beschäftigt. Trotz der immensen Hitze sind diese Meisterschaften, dank der hervorragenden Organisation durch Lea Lang, Kati Mairhofer und Reinhold Heidinger problemlos verlaufen und durch viele Bestleistungen belohnt worden. https://www.stlv.at/service/news/bundesmeisterschaft-der-schulen-in-leibnitz Aber die Sportler der SU-Leibnitz gönnten sich keine Ruhe! So waren am Samstag, dem 27. Juni zwei Leibnitzer Damen zu Gast bei den Slowenisch-kroatischen Masters-Meisterschaften in Domzale (Slowenien).. Barbara Heidinger über 100 m (W70) und Ingrid Gritsch mit der Kugel und dem Diskus (W60) konnten internationale Siege erringen. Für Barbara Heidinger ging es dann gleich weiter zu den Steirischen Meisterschaften In Mürzzuschlag die ja auch schon am Samstag begonnen hatten und wo sich die Steirische Leichtathletikelite aller Klassen ein Stelldichein gaben.

 

Dort erreichten die Damen der SU RB Leibnitz beim Sprint über 100m einen Dreifachsieg mit Viktoria Willhuber als Siegerin (11,93 s), Mia Standfest als Vizemeisterin (12,60 sec) und Elina Hüttl mit Bronze (PB 12,92 sec). Amelie Noelle Kugel komplettierte die starke Teamleistung mit 13,35 sec und Rang 5. Über die halbe Stadionrunde war sie dann in 27,48 sec als Zweite am Stockerl. Hier komplettierte Barbara Heidinger ihr Wettkampfwochenende mit ansprechenden 35,88 sec. Die 400 m sahen Julia Strauss in 62,36 sec als Siegerin. Auch über die mit Hürden gespickte 400 m Strecke war sie dann in 66,64 sec nicht zu schlagen. Im Stabhochsprung der Damen siegte Elina Hüttl mit der Klasseleistung von 3,00 m und holte in 15,86 sec auch im 100 m Hürdenlauf (15,86 sec) den Titel. In der Kategorie WU18 waren die ersten beiden Plätze über 100 m ebenso fest in Leibnitzer Hand: Michelle Mayer holte sich den Meisterinnentitel in 12,26 sec vor Rabea Schwender (12,35 sec). Clara Schweighofer wurde in 12,79 sec noch Vierte. Sie konnte sich aber mit Sieg und toller persönlicher Bestzeit im 100 m Hürdenlauf in 14,87 sec ganz oben auf das Podest katapultieren. Michelle stand als Dritte noch neben ihr.

 


Flora Schilcher wurde im neuen 1000 m Hindernislauf der WU14 in 4:28,30 min Siebente. Mit dem Vortex ging es besser – sie schleuderte das Wurfgerät auf 48,19 m, was den Sieg knapp vor Sarah Toplak mit 47,78 m bedeutete. Romy Absolon-Walzl haderte hier mit dem 4. Rang, kann jedoch auf tolle 45,69 m stolz sein.

 

Bei den Herren war über die kurze Sprintstrecke für Jakob Kolleger vorerst Platz 3 (11,32 s) die Ausbeute.  Über die 110 m Hürden explodierte er dann aber und verbesserte sich bei seinem Sieg auf 14,13 sec., Der Speerwurf der Männer brachte einen Doppelsieg der Leibnitzer: Stefan Jost siegte mit 51,41 m vor seinem doch schon „etwas älteren“ Masters-Vereinskollegen Manfred Bauly. Im Weitsprung konnte sich Gerald Schröttner über Silber und persönliche Bestleistung von 5,14 m freuen. Über 800 m versäumte er in 2:38,46 min das Podest knapp. Der Sieg von Marvin Schnabel mit 3,00 m im Stabhochsprung unterstrich die Dominanz der Südsteirer in dieser Disziplin.


 

In der MU14-Klasse war Oliver Konzett der einzige Leibnitzer und platzierte sich im Weitsprung mit 4,38 m auf Rang 6. Über die 60 m Hürden lief es besser – 10,11 sec brachten im Finale Rang 4. Bei den jungen Damen reichte der 9. Rang über die Hürden unter 16 Starterinnen im Vorlauf für Zoe Kos-Walcher in 10,84 sec leider nicht fürs Finale.



 

Zum Abschluss der Meisterschaft kamen die Teams über 4x100 m zum Einsatz. Die Damenstaffel wurde eine Beute der jungen Leibnitzerinnen: Michelle Mayer, Julia Strauss, Amelie Noelle Kugel und Elina Hüttl waren in 51,23 sec nicht zu schlagen. Mit besonderer Spannung war die 4x100 m Staffel der Männer erwartet worden, da hier zwei Leibnitzer Teams am Start waren. Gregor Jauk, Jakob Kollegger, Marvin Schnabel und Stefan Jost entschieden das interne Duell in 45,68 sec für sich und platzierten sich auf Rang zwei. Für die „Masters-Staffel“ mit Hannes Robier, Roland Wetzl, Gerald Schröttner und Kevin Laimer gab es in 50,49 sec den beachtlichen vierten Platz.


 Foto: © ÖLV / Sonia Maleterova
Foto: © ÖLV / Sonia Maleterova

In Zagreb konnte Enzo Diessl seine jüngst erlittene Schulterverletzung vergessen machen. Mit 13,26 sec erzielte er die drittbeste Zeit seiner Karriere und stellte klar, dass er bestens für die EM in Birmingham vorbereitet ist.

 


 
 
 

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